Medizinprodukte alle Tests & Vergleiche 2024

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Medi­z­in­pro­duk­te sind Pro­duk­te, die zur medi­zinis­chen Diag­nos­tik, Überwachung oder Behand­lung von Patien­ten ver­wen­det wer­den. Sie kön­nen sehr unter­schiedliche For­men haben und reichen von ein­fachen Ver­band­mit­teln bis hin zu kom­plex­en Implan­tat­en.

Es gibt drei Klassen von Medizinprodukten, die je nach Risiko und Verwendungszweck unterschieden werden:

Klasse I - niedriges Risiko: Dies sind Pro­duk­te wie Ein­wegspritzen, Ver­band­stoffe und medi­zinis­che Hand­schuhe, die nur eine geringe Auswirkung auf den Patien­ten haben.

Klasse IIa, IIb — mit­tleres Risiko: Diese Klassen umfassen Pro­duk­te wie Blutzuck­er­mess­geräte, Rönt­gengeräte und Herz­schrittmach­er, die ein höheres Risiko aufweisen als Klasse I‑Produkte.

Klasse III — hohes Risiko: Zu dieser Klasse gehören Pro­duk­te wie Implan­tate, Herz-Lun­gen-Maschi­nen und kün­stliche Gelenke, die ein hohes Risiko für den Patien­ten darstellen.

Medi­z­in­pro­duk­te müssen in der EU gemäß der Medi­z­in­pro­duk­teverord­nung (MDR) zuge­lassen sein, bevor sie auf den Markt gebracht wer­den dür­fen. Die Zulas­sung erfol­gt durch eine Benan­nte Stelle, die die Sicher­heit und Leis­tung des Pro­duk­ts bew­ertet.

Es ist wichtig zu beacht­en, dass Medi­z­in­pro­duk­te im Gegen­satz zu Arzneimit­teln nicht unbe­d­ingt eine Zulas­sung durch die FDA in den USA benöti­gen, son­dern nur durch die Euro­pean Med­i­cines Agency (EMA) in Europa. Die Zulas­sungsan­forderun­gen vari­ieren jedoch je nach Pro­duk­tk­lasse und Ver­wen­dungszweck.

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