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Ostern, Ostereier, Osterhasen und Osterbräuche…

Ostern, Ostereier, Osterhasen und Osterbräuche…


Jedes Jahr feier wir Ostern und denken dabei an Osterhasen und Ostereier. Doch warum eigentlich?

In der Kirche ist Ostern das wichtig­ste Fest im Jahr. Chris­ten auf der ganzen Welt, egal ob katholis­che, protes­tantis­che, armenis­che, kop­tis­che oder griechisch-ortho­doxe Chris­ten, feiern die Aufer­ste­hung Jesu von den Toten, welche als Neube­ginn eines neuen Lebens gese­hen wird.

Woher kommt der Name Ostern?

Die Annahme, das Ostern sich von dem Namen Ostara, der teu­tonis­chen Göt­tin der Mor­gen­röte, ableite, ist nicht bewiesen. Die älteste Beze­ich­nung für Ostern “Eostro” geht auf das 8. Jahrhun­dert zurück und lässt sich mit “Mor­gen­röte” über­set­zen. Eostro leit­et sich vom indoger­man­is­chen Wort­stamm “ausos” ab, das im Griechis­chen zu “eos” – Sonne – und im Lateinis­chen zu “auro­ra” – Mor­gen­röte – wurde.

Warum gibt es kein festes Datum für Ostern?

Ostern ist ein beweglich­er Feiertag und fällt zwis­chen dem 22. März und dem 25. April. Berech­net wird der Ter­min nach dem Mond­kalen­der. Im Jahr 325 wurde das Oster­fest ver­mut­lich von Erzbischof Athana­sius auf den Son­ntag nach dem ersten Früh­lingsvoll­mond fest­gelegt. Danach richt­en sich auch alle anderen beweglichen christlichen Feiertage wie Christi Him­melfahrt, Pfin­g­sten und Fron­le­ich­nam. Die ortho­dox­en Kirchen feiern Ostern 13 Tage später und wird nach dem julian­is­chen Kalen­der gefeiert.

Der österliche Festkreis

Mit dem Ascher­mittwoch begin­nt eine 40-tägige Fas­ten­zeit, welche an die 40 Tage erin­nert, die Jesus in der Wüste fastete und betete. Dies ist der Beginn des öster­lichen Fes­tkreis­es. Es fol­gt der Palm­son­ntag, eine Woche vor Ostern, an dem die Chris­ten den Einzug Jesu in Jerusalem feiern. Am Grün­don­ner­stag feiern die Chris­ten das let­zte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern und an Kar­fre­itag wird an den Tod Jesu am Kreuz gedacht. Oster­son­ntag feiert man schließlich die Aufer­weck­ung Jesu von den Toten.

Traditionen und Bräuche

In den deutschsprachigen Ländern und in den Niederlanden kommt der Osterhase

In deutschsprachi­gen Län­dern und in den Nieder­lan­den ver­steckt der “Oster­hase” gekochte, bunt bemalte Hüh­nereier, welche von den Kindern gesucht wer­den. An frischen Zweigen in Blu­men­vasen und an Sträuch­ern schmückt man aus­ge­blasene und bemalte Ostereier. Für den Kaf­fee wer­den Kuchen in Form von Lamm oder Hasen geback­en.

Die Osterfeiertage in Österreich, Polen und Russland

In Öster­re­ich, Polen und Rus­s­land ist es Tra­di­tion, am Grün­don­ner­stag oder am Karsam­stag Speisen segen zu lassen. Hier nimmt man tra­di­tionelle Oster­speisen wie Oster­schinken, Würste, Zunge, Meer­ret­tich und Eier. In Polen nimmt man Speisen für das Früh­stück und in Rus­s­land Kulitsch und Pascha.

Ostern in Griechenland

In Griechen­land wird eine Suppe aus den Innereiern des Lamms gegessen, das dann Oster­son­ntag am Spieß gegrillt wird. Am Abend wer­den Feuer­w­erke und Knal­lkör­p­er gezün­det.

Das Osterfest in Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänie

In Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien besprän­gen Män­ner Frauen mit Wass­er oder Par­füm. Es soll die Gesund­heit und Schön­heit der Frauen erhal­ten. Die Frauen schenken im Gegen­zug dem Mann ein bunt bemaltes Ei oder einen kleinen Geld­be­trag. In manchen Gegen­den übergießen die Frauen den Mann mit kalten Wass­er.

Ostern in Ukraine, Tschechien, Slowakei und in Polen

Beson­ders kun­stvolle Eierbe­malun­gen gibt es in der Ukraine, Tschechien, Slowakei und in Polen.

Ostern in Italien

In Ital­ien find­et Kar­fre­itag eine Prozes­sion statt. Hier wird ein Kreuz durch die Straßen getra­gen. Am zweit­en Feiertag wird die Aufer­ste­hung mit der Fam­i­lie und Fre­un­den mit einen Pick­nick gefeiert. Es gibt eine Art Gugel­hupf mit gekocht­en Eiern, Spinat und der soge­nan­nten „Oster­taube“.

Osterfeier in Mexiko

Auch in Mexiko gibt es an Kar­feitag stille Prozes­sio­nen. Dafür feiert man 2 Wochen eine Art Volks­fest mit Musik und Tanz. Die Straßen sind mit Girlan­den geschmückt.

Ostern in Finnland und Schweden

Die Finnen schla­gen Fre­unde und Bekan­nte leicht mit ein­er Birken­rute und Oster­son­ntag ziehen Kinder mit Trom­meln und Tröten durch die Straßen, um die Trauerzeit zu been­den. Schwedis­che Frauen holen nachts heim­lich Oster­wass­er von ein­er Quelle und besprenkeln damit ihren Lieb­sten. So erobern sie damit seine Liebe.

Auch in England wird Ostern gefeiert

Die Englän­der lassen Ostereier eine Straße hin­un­ter­rollen bis die Schale kaputt ist.

Das Osterfeuer

In der Liturgie der katholis­chen Kirche wird in der Oster­nacht ein kleines Feuer ent­facht woran die zuvor gewei­hte Osterk­erze entzün­det wird. Es gibt auch Oster­feuer, welche über viele Wochen vor Ostern aufgeschichtet wer­den um dann am Karsam­stag, mancherorts, vor allem in Westfalen/Lippe, auch erst am Abend des Oster­son­ntags entzün­det wer­den. Im Sauer­land wer­den sie oft sog­ar erst am Oster­mon­tagabend abge­bran­nt. In manche Holzstapel steckt man eine Pup­pen, die Judas Ischar­i­ot darstellt.

Vom Osterhasen und bunt bemalten Eiern

Die Verbindung des Hasen mit dem öster­lichen Eier­brauch ist noch unklar, auch wenn die Frucht­barkeit der Hasen für sich allein eine enge Verbindung zum Früh­ling hat. Bere­its 1682 wird der Oster­hase erwäh­nt. In Oberdeutsch­land, Pfalz, Elsass und West­fahlen gab es den ersten Brauch, dass hier der Oster­hase die Eier im Garten ver­steckt, welche von den Kindern gesucht wer­den. Auch erzählt man den Kindern, dass der Oster­hase die Eier bemalt. Jedoch gab es zu der Zeit auch noch andere Tier­arten, die für das Fär­ben und Ver­steck­en der Eier zuständig waren. In Tirol legte lange Zeit die Oster­henne die Eier, in Schleswig-Hol­stein, West­falen, Nieder­sach­sen und Bay­ern kam der Fuchs oder der Oster­hahn, in der Schweiz ver­steck­te der Kuck­uck die Eier und in Thürin­gen sog­ar der Storch. Erst ab dem 19. Jahrun­dert hat sich der Oster­hase ein­deutig durchge­set­zt. Durch deutschspachige Auswan­der­er wurde der Oster­hase auch außer­halb Europas ver­bre­it­et. Das Osterei ist ein gefärbtes oder bunt bemaltes und hart­gekocht­es Hüh­nerei. Woher die christliche Eier­sitte stammt ist nicht bekan­nt. Erst­mals im 13. Jahrhun­dert wer­den gefärbte Eier erwäh­nt. Der Brauch, verzierte Eier zu Ostern als Fre­und­schafts- und Liebesgabe zu ver­schenken, wurde durch ver­schiedene Anlässe angeregt und gefördert. Dazu zählt auch die öster­liche Speisen­wei­he, wo um die Seg­nung von Eiern gebeten wurde.

Geschenke zu Ostern

Heute wer­den nicht mehr nur Schokolan­denos­ter­hasen oder Ostereier ver­schenkt. Neben einen Stof­fos­ter­hasen erhal­ten die Kinder auch mal ein Buch, ein neues Out­fit und Spielzeug. Auch wenn bish­er nur die Kinder Geschenke zu Oster bekom­men haben, so freuen sich auch immer mehr die Erwach­se­nen über ein kleines Geschenk zu Ostern. Ange­fan­gen von einem schö­nen Blu­men­strauß bis hin zu ein­er per­son­al­isiert Fuß­mat­te — den Ideen sind da keine Gren­zen geset­zt.

Ostergeschenke für Sie

Auf die Größe kommte es nicht an. Den Frauen ist es nur wichtig, dass sich jemand Gedanken gemacht hat — und das zählt. Vielle­icht reicht ja schon der schöne Osterblu­men­strauß, aber natür­lich kann man vielle­icht ja mal die Vase für die Blu­men schenken. Die muss nicht aus Glas sein und kann auch mal an der Türe hän­gen. Oder wie wäre es mal mit per­son­al­isierten Foto­geschenken oder ein­er Hand­taschen­lampe? Und wenn Sie nicht kochen kön­nen, ver­schenken Sie einen Städtegutschein mit ein­er Ein­ladung zum Essen.

Ostergeschenke für Ihn

Auch die Män­ner freuen sich, wenn sie ein kleines Geschenk im Osterkör­bchen find­en. Das kön­nen selb­st kreierte Pra­li­nen sein oder ein Bier­abo für 12 Monate. Für den Grillmeis­ter gibt es ein Bran­deisen zum Grillen mit 80 Buch­staben und für den Bul­li-Fan den witzi­gen Kul­turbeu­tel VW Bul­li.

Zwar wird nicht so viel gekauft wie zum Wei­h­nachts­fest, trotz­dem geben die Deutschen immer mehr Geld für Ostergeschenke aus. Nach ein­er Umfrage im Jahr 2014 gaben 10% der der Deutschen für ihre Ostergeschenke weniger als 10 € aus, 25% macht­en zwis­chen 10 € und 20 € lock­er, 37% kauften Geschenke für 20 € bis 50 € und mehr als 50 € gaben 26% der Befragten aus.

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